Ein Königreich für einen Hundepool

Hundepool bauen leicht gemachtDa unser Hund eine richtige Wasserratte ist, wollten wir für sie einen Hundepool in unserem Garten bauen.

Auf der Suche nach einer für uns optimalen Lösung stießen wir auf viele Varianten: Hundepools zum Aufstellen, Kinderplanschbecken, Sandmuscheln, Teichbecken und andere Dinge.

Für uns war aber schnell klar, dass wir eine dauerhafte Lösung wollten, die man in die Erde eingraben kann.

Damit entfällt ständiger Auf- und Abbau und der Einstieg ist ebenerdig.

Als Alternative zu einem richtigen Pool oder einer Variante zum Aufstellen, entschieden wir uns dann schlussendlich für eine Duschwanne.

Hundepool bauen
Eine Duschwanne ist stabil, formbeständig und mit einem Abfluss versehen

Diese hat den entscheidenden Vorteil, dass sie direkt mit einem Abfluss ausgestattet ist.

So kann man jederzeit das Wasser ablassen, um den Pool zu reinigen.

Außerdem hat so eine Duschwanne für unseren Hund und Garten genau die richtige Größe.

Gesagt, getan.

Zunächst besorgten wir also alle Materialien, die wir für den Bau benötigten:

Hilfsmittel, die benötigt werden:

  • Spaten
  • Schaufel
  • 4 Pfähle/Stäbe und Schnur zur Markierung
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Gartenschere
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Pfähle, Schnur und Zollstock sind nützliche Hilfsmittel

Nachdem wir alle Materialien zum Bau besorgt hatten, ging es auch schon los.

Die Duschwanne wurde an die richtige Stelle gelegt und die Eckpunkte mit den Stäben markiert. Hierfür habe ich einfach vier meiner Wildzaunpfähle verwendet. Wie vielseitig die einsetzbar sind, kannst du im Artikel über Wildzaunpfähle als Trainingszubehör nachlesen.

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Die Wildzaunpfähle kennzeichnen die Eckpunkte

Anschließend wurde die Wanne erst einmal beiseite gelegt, was Hundi dazu veranlasste, sie genauer zu untersuchen.

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Der Hund von der Bauabnahme prüft das Material penibel

Damit die Ränder später gerade werden, spannten wir ein Stück Schnur um die Pfähle.

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Ein Stück Schnur verhilft zu geraden Kanten

Mit dem Spaten wurden nun die Ränder abgestochen.

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Zunächste werden die Kanten mit dem Spaten abgestochen…

Danach wurde die Grube mit der Schaufel ausgehoben.

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…anschließend die Grube mithilfe der Schaufel ausgehoben.

Der Zollstock wurde zur Kontrolle der richtigen Tiefe verwandt.

Und immer wieder zwischendurch kam unser Hund gucken, ob wir auch alles richtig machen.

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Der Bauleiter ist bis jetzt zufrieden

Überstehende Wurzeln wurden gekürzt und der Boden begradigt.

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Überstehende Wurzeln werden mit der Gartenschere gekürzt
Wichtig:

Zur Ecke hin, in der sich nachher der Ablauf befinden soll, sollte ein kleines Gefälle entstehen.

Duschwannen sind zwar von Haus aus schon so gebaut, dass das Wasser korrekt ablaufen soll, aber im Garten bei unebenem Untergrund sollte man lieber etwas mehr Schrägung in Kauf nehmen.

Wenn das Wasser nicht richtig abfließt, ärgert man sich später nur unnötig.

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Ein leichtes Gefälle in Richtung Abfluss erleichtert das Ablaufen des Wassers

Zwischenzeitlich legten wir die Duschwanne in das Loch, um die Größe und Position zu überprüfen.

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Passt die Wanne gut ins Loch, liebe Bauleitung?

Anschließend hob ich ein gut 75 cm tiefes Loch an der Stelle aus, an der sich der Ablauf befinden sollte.

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Ein Loch wir dan der Stelle ausgehoben, wo der Ablauf hin soll

Damit das Wasser hinterher gut im Erdreich versickern kann, entschieden wir uns, mit dem Kies eine Art Drainage zu bauen.

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Ein Sack Kies als Drainage

Also wurde der Sack Kies im Loch versenkt. Je nach Tiefe des Loches benötigt man hier mehr oder weniger als die angegebene Menge Kies.

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Ab mit dem Kies ins Loch

Die Ablaufgarnitur wurde mit der Duschwanne verschraubt und selbige an ihrer vorgesehenen Position in die Grube abgelassen.

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Die Ablaufgarnitur wird einfach mit der Wanne verschraubt

Nach kleineren Justierungen passte auch alles und die Ränder wurden mit Erde aufgefüllt.

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Die Lücken an den Rändern noch mit Erde auffüllen – fertig!

So bekam die Duschwanne ihre optimale Passform und ein Hin- und Herwackeln ist weitestgehend ausgeschlossen.

Die Ränder wurden noch einmal begradigt und festgetreten und die Wanne einmal ausgespült.

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Einmal ausspülen…

Anschließend konnte der Pool das erste Mal mit Wasser gefüllt werden.

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…und auffüllen, bitte!

Direkt nach der Befüllung wurde der Pool auch schon in Benutzung genommen und kräftig ausprobiert.

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Endlich kann der neue Hundepool ausprobiert und genutzt werden
Achtung:

Nach der ersten Nacht hatten sich zwei Frösche in den Pool verirrt.

Damit ungebetene Gäste unbeschadet den Pool verlassen können, legen wir immer ein Holzbrett in den Pool.

So können gestrandete Tiere selbst den Weg nach draußen finden.

Das Brett sollte dann vor der Benutzung durch den Hund natürlich entfernt werden.

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Ungebetener Besuch im Pool…
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…kann diesen über ein Holzbrett unbeschadet wieder verlassen.

Unsere Duschwanne hat einen eingebauten Rutsch-Schutz. Wer einen stürmischen Hund hat, der zum Ausrutschen neigt, der kann seine Duschwane noch mit einem Anti-Rutsch-Produkt ausrüsten.

Wie man die Umrandung des Hundepools gestaltet, bleibt jedem selbst überlassen. Wir haben erst einmal Rasen gesät. Ob wir später noch eine Einfassung aus Holzplanken oder doch aus Kies machen, entscheiden wir, wenn der Rasen gewachsen ist.

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